Rabu, 26 Desember 2012

Phonetik/ Phonologie

Phonetik
Die Phonetik ist die wissenschaft  von der Materiellen Seite der Sprachleute. Gegenstand der Phonetik sind die Bildung, die übertragung und die Wahrnehmung der Sprachlaute.
Man unterscheidet drei Zweige dieser Wissenschaft:
  •        Artikulatorische : Die Artikulatorische Phonetik beschreibt die Lautproduktion, und zwar   Ort                       und Art der Lautbildung
  •       Akustische       : Die Akustische Phonetik  dagegen braucht spezielle Meβgeräte, um ihre Fragen nach der Dauer, der Frequenz und der Intensität  der Sprachleute beantworten zu konnen.
  •    Auditive           : Die auditive phonetik geht den Vorgängen bei der Analyse  von Sprachleuten durch Ohr, Gehörnerven und zugehöriges Gehirnzentrum nach und untersucht deren Möglichkeiten zur Aufnahme , Differenzierung und identiefizierung der Leute.
Artikulatorische Beschreibung der im Deutschen unterscheidbaren Konsonanten.
Erklärung derjenigen hier verwendeten Zeichen der API – Umschrift, die von den gängigen lateinischen Schriftzeichen abweichen:
v          = phonetisches Zeichen für den stimmhaften labiodentalen
              Frikativlaut, der im Dt. Meist w geschrieben wird, z.B. in Wasser.
ʃ           = phonetisches Zeichen für den sch geschrieben Frikativlaut.
ç          = phonetisches Zeichen für den palatalen Frikativlaut in ich, Furcht.
x          = phonetisches Zeichen für den velaren Frikativlaut in ach, suchen.
ŋ          = phonetisches Zeichen für den velaren Nasal in singen, bang.
R         = phonetisches Zeichen für das gerollte Zäpfchen-r.
ʁ          = phonetisches Zeichen für das frikative Zäpfchen-r (dem ch in acht, Wucht sehr ähnlich. Bei manchen dt. Sprechern hӧren sich wacht und wart ja fast gleich an.)
r           = phonetisches Zeichen für das Zungenspitzen-r.
z          = phonetisches Zeichen für das stimmhafte s in Sonne, leise.
g          = phonetisches Zeichen für zwei verschiedene Laute:
              1. palatales g = g-Laut in gelb, Gift, Güte, groβ;
              2. velares g    = g-Laut in Garten, Fagott, gut.
k          = phonetisches Zeichen für zwei verschiedene Laute (entscprehendenen bei g):
              1. palatales k = k-Laut in Keller, Kind, gekünstelt, klein;
              2. velares k    = k-Laut in Kalb, Kuh, Kohl.
ʔ          = phonetisches Zeichen für den Glottisverschluβ, auch Knacklaut oder harter Vokaleinsatz genannt (frz. Coup de glotte, engl. Glottal stop), wie in dt. Theater, der Osten.
Artikulatorische Beschreibung der im Deutschen untercheidbaren Vokale.
Zugenstellung
 
Doppelpunkt nach einem Laut ist Zeichen für Länge.
i           = phonetisches Zeichen für geschlossenes i in Weise, Bibel.
I          = phonetisches Zeichen für offenes i in Bitte, mächtig
y          = phonetisches Zeichen für geschlossenes ü in über, Analyse
Y         = phonetisches Zeichen für offenes ü in Lücke, Symbol
u          =  phonetisches Zeichen für geschlossenes u in tun, Ruhe.
υ          = phonetisches Zeichen für geschlossenes u in Mutter, Lustig
e          = phonetisches Zeichen für geschlossenes e in Ehre, wer
ɛ          = phonetisches Zeichen für offenes e in Rettich, hell (kurz) und i Ähre, zäh (lang)
ә          = phonetisches Zeichen für schwachtoniges e in Rose, sagen
ɑ          = phonetisches Zeichen für dunkles a in Saal, einsam
a          = phonetisches Zeichen für helles a in Ball, wacklen
o          = phonetisches Zeichen für geschlossenes o in Mohn, Ofen
ͻ          = phonetisches Zeichen für Diphtong ei, ai in Seife, Mai
ͻØ       = phonetisches Zeichen für Diphtong eu, äu in Feuer, bläulich
ao        = phonetisches Zeichen für au in sauer, Baum
Die Beispiel zeigen, dass im Deutschen die beiden Merkmale geschlossen un lang im allgemeinen zusammen auftretten (z.B o: Ofen, i: in biete),ebenso offen und kurz (z.B. ͻ in offen, I in bitte).
Akustische Phonetik
Die oben praktizierte Beschreibung der Laute hinschtlicht ihrer Artikulation (die artikulatorische Phonetik) ist die Grundlage der klassischen strukturanalitischen Phonologie, wie sie vor allem von Trubetzkoy ausgearbeitet wurde.
Jakobson und Halle entworfen. Sie stellten ingesamt zwölf Merkmalpaare, mit denen sich sämtliche Phoneme aller bekannten Sprachen beschreiben lassen würden, zusammen, und zwar: vokalisch / nicht-vokalisch; konsonantisch / nicht konsonantisch; kompakt / diffus; gespannt / ungespannt; stimmhaft / stimmlos; nasal / oral; abrupt / kontinuierlich; scharflingend; gehemmt; dunkel / hell; erniedrigt / nichterniedrigt; erhöht / nichterhöht.
Phonologie, Phonem, Variante (=Allophon)
Die Phonologie beantwortet die Frage nach der Funktion der Sprachlaute, deren rein physiologisch-naturwissenscaftliche Beschreibung ihr von der Phonetik zur Verfügung gestellt wird.
Wird die Bedeutung der Worter durch dieses Austrauschen verändert, oder wird das Word unverständlich, so handelt es sich um zwei verschiedene Phoneme. Ein Phonem ist eine Lauteinheit, die bedeutungsunterscheidende Funktion hat.
Diesen Austausch zweier Laute gegeneinander, der man vornimmt, um festzustellen, ob sie zwei verschiedenen Phonemen sind, nennt man Kommutation oder Kommutationsprobe, da er zur überprüfung einer annahme dient, die den Ausgangspunkt des Analyseverfahrens darstellt; in wissenschaftstheoretischer Terminologie: da er zur Verifizierung einer Hypothese dient. Jeder Sprachteilhaber hat durch seinen Besizt der langue in seinem internalisierten Lexikon, bildlich gesprochen, eingetragen diese Grundmuster, die Phoneme.
Akustische Phonetik
Die oben praktizierte Beschreibung der Laute hinschtlicht ihrer Artikulation (die artikulatorische Phonetik) ist die Grundlage der klassischen strukturanalitischen Phonologie, wie sie vor allem von Trubetzkoy ausgearbeitet wurde.
Jakobson und Halle entworfen. Sie stellten ingesamt zwölf Merkmalpaare, mit denen sich sämtliche Phoneme aller bekannten Sprachen beschreiben lassen würden, zusammen, und zwar: vokalisch / nicht-vokalisch; konsonantisch / nicht konsonantisch; kompakt / diffus; gespannt / ungespannt; stimmhaft / stimmlos; nasal / oral; abrupt / kontinuierlich; scharflingend; gehemmt; dunkel / hell; erniedrigt / nichterniedrigt; erhöht / nichterhöht.
Phonologie, Phonem, Variante (=Allophon)
Die Phonologie beantwortet die Frage nach der Funktion der Sprachlaute, deren rein physiologisch-naturwissenscaftliche Beschreibung ihr von der Phonetik zur Verfügung gestellt wird.
Wird die Bedeutung der Worter durch dieses Austrauschen verändert, oder wird das Word unverständlich, so handelt es sich um zwei verschiedene Phoneme. Ein Phonem ist eine Lauteinheit, die bedeutungsunterscheidende Funktion hat.
Diesen Austausch zweier Laute gegeneinander, der man vornimmt, um festzustellen, ob sie zwei verschiedenen Phonemen sind, nennt man Kommutation oder Kommutationsprobe, da er zur überprüfung einer annahme dient, die den Ausgangspunkt des Analyseverfahrens darstellt; in wissenschaftstheoretischer Terminologie: da er zur Verifizierung einer Hypothese dient. Jeder Sprachteilhaber hat durch seinen Besizt der langue in seinem internalisierten Lexikon, bildlich gesprochen, eingetragen diese Grundmuster, die Phoneme.
Kombinatorische Varianten (stellungsbedingte Varianten)
Es gibt Phoneme, bei deren Realisierung nicht beliebig irgenddeine ihrer Varianten vorkomen kann, sondern wo der lautliche Kontext bestimmt, welche Variante gewält wird.
z.B : das Phonem / x / im Deutschen ( x = phonologische Umschrift für ch ) begegnet in zwei kombinatorische Varianten : dem sog. ich-Laut (palatal, phonetische Umschrift [ҫ]) und dem sog. ach-Laut (velar, phonetische Umschrift [x]). Die Variante [ҫ] stellt sich automatisch ein nach Vokalen mit dem Merkmal “vorne” (i,e,ö,ü) und nach Konsonanten: die Variante [x] nach allen anderen Vokalen. Dies zeigt folgende Distributions-analyse.
Kombinatorische Varianten befinden sich, wie die Distributionsanalyse zeigt, in komplementärer Distribution : In den lautlichen Umgebungen, wo die eine Variante des betreffenden Phonems vorkommt, kommtbdie andere nie vor und umgekert.
Fakultative Variante(freie Variante)
Wo nicht aus der phonologischeUmgebung vorhersagbar ist, was für eine Yariante eintreten wird, sondern die Wahl der Variante von Sprecher zu Sprecher, ja von einem einzelnen Sprechakt zu einem anderen (desselben Sprechers) willkürlich ist, spricht man von fakultativen oder freien Varianten.
·         Exemplifizierung sprachwissenschaftlicher Grundbegriffe an der Phonologie
Die Norm (im Sinne Coserius)
Es gibt nicht einfach einerseits überindividuelle, distinktive (jeweils in Opposition zueinander stehende, bedeutungsunterscheidende) Elemente = langue, andererseits individuelle, nicht distinktive = parole.
Zur Norm gehören die kombinatorische varianten (in den Phonologie und in der Morphologie), aber auch viele andere sprachliche Erscheinungen.


Synchronie/ Diachronie (am Beispiel der Phonologie )
  1. Die Ausgangsbasis der strukturalistischenSprachwissenschaft muss einheitlichsynchronischsein.
  2. Die diachronischeAchsedarfaus der Sprachbeschreibungnichtauchausgeklammertwerden.
Deskriptiv/ präskriptiv
EinweiteresGrunaxiom des Strukturalismus, dassSprachwissenschaft – alsempirischeWissenschaft- nurdeskriptivvorgehenkann, d.h. siebeschreibt, wieSprachbenutzerihreSprachetätschachlichsprechen, währendpräskriptiv (oder normative) Sprachwissenschaftvorschreibt, wiesiesprechensollen.
Die deskriptivSprachwissenschaftgehtaus von der gesprochenenSprache,sieanalysiertparole-Äuβerungen, um das Gemeinsame an ihnenzuermitteln und so daraus das zugrundeliegende System, die langue, zurekonstruiren.
Ein Corpus ist eineSammlung von parole-Äuβerungen, die zumZwecke der Systemforschunganalysiert warden sollen.
Syntagmatisch/paradigmatisch
Dies gilt auf der Ebene der Phoneme ebensowie auf den anderenEbenen der jeweilsnächstgröβeren Einheiten der Sprachbeschreibung (Morpheme, Syntagmenusw.)
AbfolgeeinerÄuβerung, innerhalb der syntagmatischeBeziehungen.
EineparadigmatischeKlasse von Sprachelementenist die Menge der Elemente, die in einemgegebenenKontextgegeneinanderaustauschbarsind.
Die strukturalistischeVorgehensweise (taxonomischerStrukturalismus)
Die strukturalistischeSprachwissenschaft will durchAnalysieren von parole-Äuβerungen zueinerBeschreibung des ihnenzugrundeliegendenlangue Systems gelangen.
  1. Das Phoneminventar der analysiertenSprache
  2. Das MorpheminventarsowiebeibeidenInventaren die Verknüpfungsregeln der ermitteltenElemente.
Der amerikanischeStrukturalismusBloomfieldscher (Distributionalismus) sammeltSprachäuβerungen verschiedenenInformanten und stelltsiezueinem Corpus zusammen.Beigenügendgroβem Umfang gilt das Corpus alsrepräsentativfür die gesamteSprache.

Der PrägerStrukturalismus (Funktionalismus)
Der Sprachforscherist also seineigener Informant. Fürihnbesteht das zuuntersuchende Corpus aussämtlichenÄuβerungen, die erselbstfürseinenZweckaufgrund seiner Sprachkompetenzhervorbringt.
Esfolgt die Corpusanalyse
  1. Segmentieren
  2. Klassifizieren (dahertaxonamischerStrukturalismus )
An einer Sprachäuβerung konntefür den Behavioristendemnachnur der significant GegenstandwissenschaftlicherAnalysesein.
Phonemanalyse
Das Corpus wirdsegmentiert in kleinsteLauteinheiten.
Phoneminventar : die ListesämtlicherLaute, die in dieserSprachebedeutungsunterscheidendeFunktionhaben.
Dahernehmeichan,dass [e] kombinatorischeVariantezueinem der anderenaufgefürten Phone ist.ZweitesKriteriumfürkombinatorischeVarianteist die artikulatorischeÄhnlichkeit
[e ]istartikulatorischdem [ i ] am ähnlichsten (beidevokalischvorne ).
[e ]erscheint nu rim Auslaut, [i ] nu rim Inlaut, also komplementäreDistribution.
  •     (hier) nie in Opposition zueinandersind
  •    Artikulatorischähnlich (konsonantisch,apikodental) – habensieauch
  •   Komplementäre Distribution.

Phonemnotierung : Phoneme sind nicht strukturelle Letzgrößen, sondern lassen sich weiter analysieren in ihre Merkmale. Bei den phonologischen Merkmalen der Matrix, die bei dem betreffenden Phonem vorhanden sind, ist ein + einzutragen, bei denen, die fehlen, ein -. Irrelevante Merkmale sind mit 0 zu kennzeichen. Das Wort Wissenschaft z. B. ließe sich phonologisch folgendermaßen beschreiben :
 Syntagmatische Beziehungen der Phoneme
Jedes Element eines Sprachsystems ist erst vollständig identifiziert, wenn man seine paradigmatischen und seine syntagmatischen Beziehungen beschrieben hat. Die paradigmatischen Beziehungen geben an, zu welchen anderen Elementen der gleichen Ebene der Sprachbetrachtung es in Opposition steht – paradigmatische Beziehungen sind >>anstatt<<- Beziehungen-, für ein Phone mist die Summe sämtlicher mit ihm opponierender Elemente das Phoneminventar der betreffende Sprache.
Positionsbeschränkungen
Es gibt für bestimmte Phoneme in einem Sprachsystem Positionsbeschrängkungen. Im Deutschen kann  /h-/ nur im Anlaut, / -ŋ / nur im In- und Auslaut stehen.
Die kanonische Form der Silbe
Die Beschrängkungen in der Kombinierbarkeit von Phonemen, die für ein Spachsystem charakteristisch sind, warden gelegentlich dargestelllt in der sog. Kanonischen Form der Silbe. Die Strukturformel (K) (K) (K) V (K) (K) (K) (K), wobei K = Konsonant, V = Vokal; fakultative Elemente stehen in Klammern. Eine minimale Silbe besteht also aus einem Vokal, z. B. Strumpf /  trumf /; (d) springst/   priŋst/ .
Für jede Sprache lieβe sich eine Strukturformal der Silbe aufstellen, in der sämtliche Positionsbeschränkungen mit eingetragen sind. Die Illustration von Whorf für das Englische erarbeitete zitiert:
 
Das Element 8, V= Vokal, ist auch im Englischen als einziges unabdingbar für die Silbe. Ihm vorangehen kann
·         entweder Spalte 1, das ist null, bedeutet also vokalisch anlautende Silbe.
·         oder Spalte 2, das ist irgendein einzelner englischer Konsoant mit Ausnahme von ŋ (C-ŋ)
·         oder Spalte 3, das ist eine der Konsonantengruppen gl-, kl-. Gr-, kr-, dr-, ϴr usw.
·         oder Spalte 4, das bedeutet andee Konsonantengruppen.
Als Folgeelemente nach dem Element 8, V= Vokal, sind ebenfalls null oder die Konsonantengruppen 11 bis 15 möglich.
Hier Whorfs zurückinterpretieren ganze metasprachliche Formel wieder in Objektsrache; es ging nur darum, vorzustellen, nach welchem Prinzip Whorf die Positionsbeschränkungen der englischen Phoneme in einer Formel zusammenzufassen versucht hat.
Festzuhalten ist jedenfalls, dass sich Phonemsysteme der einzelnen Sprachen (nicht nur in bezug auf das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein bestimmter einzelner Phoneme, sondern auch hinsichlicht der diversen Kombinations- und Positionsmöglichkeiten der vorhandenen Phonemeim Rahmender kleinsten bedeutungstragenden Einheiten) unterscheiden.
Whorf: Wenn dem Lernenden für seine Muttersprache die Strukturformel, die er unbewußt internalisiert hat, theoretisch bewußt gemacht wird und die der Fremdsprache kontrastivistisch daneben gestellt wird, hilft man ihm, phonologische Interferenzen zu vermeiden. Zum Beispiel: die deutsche Aussprache [ʃlou] für englisch / slou / slow- die deutsche Silbenstrukturformel erlaubt die Konsonantenkombination ʃl- vor Vokal, ie englische nicht.
Neutralisierung, Archiphonem
In bestimmten Fällen kann die Opposition, die zwischen zwei Phonemen eines Systems besteht, aufgehoben (neutralisiert) sein. Zum Beispiel:
Im Deutschen stehen die beiden  Phoneme / d / und / t / in Opposition zueinander. Nun unterliegt aber das eine dieser beiden Phoneme, nämlich / d /, einer Positionbeschränkung: Es komt nur 1. im Anlaut (das bedeutet: im absoluten Anlaut, also am erstes Phonem eines Wortes, order im Silbenanlaut, also als erstes Phonem einer Silbe) und 2. interokalisch vor, niemals jedoch im Auslaut. Auch wo die Graphie –d zeigt, ist t zu sprecheb aufgund dersog. Auslautverhärtung, die im Deutschen, nicht aer in Französische n und im Englischen, Regeltun hat.
Im Deutschen /d / im Auslaut gar nicht auftreten kann, ist in dieser Poition die sonst bestehende Opposition / d / : / t / neutralisiert, sie existiert hier nicht mehr. Opposition zwischen zwei Phonemen besagt ja, daß sie in paradigmatischer Beziehung zueinander stehen, d.h in einer Beziehung gegenseitiger Austauschbarkeit innerhalb einer gegebenen Umgebung. In der Umgebung (Auslaut) kann ich nicht das eine Phonem gegen das andere austauschen; wenn hier ein dentaler Verschlußlaut auftritt, brauche ich ihn nicht mehr hinsichtlich des Merkmals stimmhaft/stimmlos näher zu beschrieben, da hier gar keine solche Auswahl gegeben ist. Hier begegnet statt eines Phonems / d/ oder / t / die übergeordnete Einheit, die die beiden Phoneme zusammenfaßt: das Archiphonem / T /
/ d /      / t /
     / T /
Das Archiphonem ist zu beschreiben als Bündel derjenigen distinktiven Merkmale, die die deiden in ihm zusammengefaßten Phoneme gemeinsam haben. Bei / T / sind das: konsonantisch, plosiv, dental. Das Merkmal, das di beiden Phoneme unterschiedet, also Stimmhaftigkeit, ist ausgeblendet. 
 kontaktphӓnomene
Assimilation: beeinflussung eines Leutes durch einen benachbarten in der Weise, daβ er ihm artikulatorisch ӓhnlich wird (bis zur völligen Gleichheit in bestimmten Fӓllen).
Man unterscheidet:
1.      Regressive assimilation (die die hӓufigste Form ist): ein Phonem beeinfluβt ein vorgehendes.
2.      Progressive assimilation: ein Phonem beeinfluβt ein nachfolgendes.
3.      Doppelte assimilation: beeinflussung eines Phonems durch ein vorgehendes und durch ein nachfolgendes.
Die Assimilation ist ein Mechanismus artikulatorischer ökonomie.
Nach einem anderen Gesichtspunkt unterscheidet man zwischen
  1.    Kontaktassimilation
  2.    Fernassimilation
-Dissimilation und Differenzierung.
-Metathese und Interversion: phoneme werden in ihrer Stellung innerhalb der Lautkette vertauscht.
-Hapaxepie (=Haplologie): reduzierung von zwei lautӓhnlichen benachbarten Phonemgruppen zu einer.
-Sandhi: die Bezeichung wurde von den alten indische Grammatikern übernommen. Sandhi= Verbindung, Zusammenfügung.

Assimilation auf satzphonetischer:
Wenn in der Lautkette zwei gleiche Laute aufeinanderfolgen, wie oben / n /+ / n /, / k /, / t / + / t / usw., wird der erste von den beiden nur unvollständig artikuliert. So werden zwei 
Artikulationsbewegungen eingespart.
* Regressive Assimilation auf satzphonetischer Ebene
* Progressive Assimilation

  Im Deutschen lassen sich als Sandi-Erscheinungen Varienten des bestimten und des unbestimten Artikel anführen, genauer. z.B nach Präpositionen:  mit dem Fahrrad [ mitm'fa:ra:t ]; in den Wald gehen [ inn'valtge:n ] , [ in'valtge:n ]; für einen Studenten [ fyrnnt'dntn ], [ fyrntudntn ].

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